Neues von der Abraumhalde
Neues von der Abraumhalde setzt das EinSatzBuch mit anderen Mitteln fort, das EinSatzBuch bleibt im Archiv erhalten, die EinSatzLeitung ist weiter im EinSatz, versucht sich aber an anderen Themen, das Personal ist nicht mehr selbst Thema, sondern kommentiert mit den Besuchern gemeinsam die EinSätze.
Samstag, 2. Juni 2012
64.
Wir haben uns bei unserem Einsatz in Afghanistan bereichert, sagte Mr. Precuneus beim Einbürgerungstest (denn er fand es wichtig, sich ganz in das Wir seiner neuen Heimat einzudenken), bei uns gibts jetzt auch von Klans festgesetzte Zwangsehen, im Falle der Zerschlagung von Weibmaterial wird die Beute unter Klanmitgliedern und geschädigten Nachbesitzern des Materials aufgeteilt, und wenn noch was übrig ist, wirds zurechtgewiesen: imitari quam invidere boni malebant (denn er hatte sich auch etwas humanistische Bildung erworben).
Mittwoch, 23. Mai 2012
63.
Endlich wird die Schweigepflicht der Ärzte gegenüber den Patienten gelockert: stecken dahinter womöglich die Piraten?
Samstag, 19. Mai 2012
62.
Es war wieder Fußball angekündigt, auch Demonstrationen sollten stattfinden, und ein bestimmtes Problem, das vielen fast gelöst schien, sollte endlich ganz gelöst werden: die Straßen fieberten im sanften Säuseln der Trillerpfeifen, sogar in den immer so ruhigen Städten Zentraleuropas.
Samstag, 5. Mai 2012
61.
In der Presse schrieben sie dies und das, aber ein anonymer Kommentator brachte es auf den Punkt: Gerade wenn man ALLES perfekt durchgeplant hat, gerade in der Perfektion kommt es vor allem auf das richtige Maß an.
Sonntag, 29. April 2012
60.
Nachdem der Tagebaumeister einsehen musste, dass in der Mine nichts mehr zu holen war, wurde er, wenngleich nicht unmaskiert, vorstellig in der EinSatzLeitung und fragte, was er denn nun tun solle, und die Leitung Oe sagte, es kann doch nicht so schwierig sein, ein paar Projekte zur Begleitung der Abwicklung gescheiterter Kampagnen aufzuziehen, oder?
Mittwoch, 18. April 2012
59.
Was sagen Sie dazu, fragte Karomütze, indem er das Buch http://www.berlinerliteraturkritik.de/detailseite/artikel/ein-fataler-monat.html auf den Tisch der Chefin knallte, und die Chefin sagte, ich weiß nicht recht, sieht erstmal schön aus, nein?
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